Auto ohne TÜV verkaufen
Eine abgelaufene Prüfplakette und eine nicht bestandene Hauptuntersuchung sind unterschiedliche Ausgangslagen. Der letzte Untersuchungsbericht ist deshalb wichtiger als eine pauschale Aussage zum TÜV.
Abgelaufen oder durchgefallen
Ein überschrittener HU-Termin ist etwas anderes als eine nicht bestandene Prüfung. Der Mängelbericht zeigt, ob Bremsen, Korrosion, Beleuchtung oder Fahrwerk beanstandet wurden.
Kosten der HU-Vorbereitung
Vergleichen Sie Reparaturkosten nicht nur mit dem möglichen Verkaufspreis. Nachprüfung, weitere verdeckte Mängel und Zeitaufwand gehören ebenfalls in die Rechnung.
Zulassung und Bewegung
Ohne gültige HU bestehen Einschränkungen für Fahrten im öffentlichen Verkehr. Klären Sie vorab, ob das Auto noch zugelassen, verkehrssicher und für eine Übergabe erreichbar ist.
Wichtige Nachweise
Letzter Prüfbericht, Werkstattangebot, Fahrzeugschein und Fotos der Mängel erleichtern eine sachliche Einschätzung. Das Prüfdatum darf nicht beschönigt werden.
Verkaufen oder zuerst reparieren?
Stellen Sie die belegten Reparaturkosten dem möglichen Mehrwert einer neuen Prüfplakette gegenüber. Kleine, klar kalkulierbare Mängel können eine andere Entscheidung rechtfertigen als Korrosion, Bremsprobleme oder mehrere ungeklärte Beanstandungen. Ohne gesicherte Verkehrstauglichkeit sollte keine Probefahrt zugesagt werden.
Praktische Checkliste – TÜV-Ratgeber
- Fälligkeit der nächsten Hauptuntersuchung prüfen.
- Mängelbericht und Kostenvoranschläge bereithalten.
- Zulassungsstatus und sicheren Standort angeben.
- Keine Verkehrssicherheit versprechen, die nicht geprüft wurde.
Fahrzeugdaten vollständig vorbereiten
Eine sachliche Beschreibung mit aktuellen Bildern und passenden Unterlagen ist verlässlicher als eine pauschale Preis- oder Zustandsangabe.
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