Unfallwagen verkaufen
Gute Fotos und eine genaue Trennung zwischen sichtbarem Schaden und bestätigtem technischen Befund reduzieren Missverständnisse. Ein startender Motor beweist keine sichere Fahrbereitschaft.
Schaden vollständig fotografieren
Erstellen Sie zuerst Übersichtsaufnahmen aller Seiten und anschließend Details der Schadenzone. Spaltmaße, Räder, Scheiben und ausgelöste Rückhaltesysteme sollten erkennbar sein.
Fahrbereitschaft nicht vermuten
Ein startender Motor bedeutet nicht, dass Achse, Lenkung oder Kühlsystem sicher sind. Austretende Flüssigkeiten und schleifende Räder sprechen gegen eine eigenständige Fahrt.
Gutachten und Vorschäden
Reparaturkalkulationen, Polizeivorgang und Informationen zu früheren Unfällen verändern die Einordnung. Bereits reparierte Vorschäden müssen ebenfalls genannt werden.
Übergabe absichern
Dokumentieren Sie Zustand, Kilometerstand, Zubehör und bekannte Beschädigungen im Vertrag. Bei der Verladung muss ausreichend Platz für das geeignete Transportmittel vorhanden sein.
Welche Schäden den Transport verändern
Verformte Achsen, blockierte Räder, ausgelöste Airbags, gebrochene Scheiben oder austretende Flüssigkeiten können eine normale Übergabe ausschließen. Bei Elektrofahrzeugen muss zusätzlich geklärt werden, ob der Unterboden oder das Hochvoltsystem betroffen ist. Bewegen Sie das Fahrzeug im Zweifel nicht eigenständig.
Praktische Checkliste – Unfallwagen-Ratgeber
- Alle vier Seiten und die Schadenzone fotografieren.
- Airbags, Räder, Lenkung und Flüssigkeitsverlust prüfen lassen.
- Gutachten und bekannte Vorschäden offenlegen.
- Für ein Transportfahrzeug ausreichende Zufahrt sicherstellen.
Fahrzeugdaten vollständig vorbereiten
Eine sachliche Beschreibung mit aktuellen Bildern und passenden Unterlagen ist verlässlicher als eine pauschale Preis- oder Zustandsangabe.
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